Red Dot Award: Communication Design

Die Ursprünge des Red Dot Design Awards reichen bis ins Jahr 1955 zurück. Die Institution hinter dem Wettbewerb ist das Design Zentrum NRW, das seit 1991 von Prof. Dr. Peter Zec geleitet wird. Die Auszeichnung, der „Red Dot“, hat sich international als eines der begehrtesten Qualitätssiegel für gute Gestaltung etabliert. Um die Vielfalt im Bereich Design fachgerecht bewerten zu können, unterteilt sich der Award in drei Wettbewerbe: den Red Dot Award: Product Design, Red Dot Award: Communication Design und Red Dot Award: Design Concept – jeder Wettbewerb wird einmal pro Jahr organisiert. Von Produkten über Kommunikationsprojekte und Verpackungen bis hin zu Designkonzepten und Prototypen bildet der Red Dot Award die weltweit prägnantesten Trends ab.

Der Red Dot Award: Communication Design, bis 2001 bekannt als „Deutscher Preis für Kommunikationsdesign“, wird seit 1993 jährlich ausgerichtet und wendet sich an Agenturen, Designer und Unternehmen aus aller Welt. In 18 Kategorien können sie ihre Arbeiten einreichen, die von der Red Dot-Jury evaluiert werden. Eine siegreiche Arbeit erhält die Auszeichnung „Red Dot“, die herausragenden Einreichungen werden mit dem Red Dot: Best of the Best bedacht; und nur die beste Arbeit einer Kategorie wird mit dem Red Dot: Grand Prix prämiert. Der Red Dot: Junior Award ist Teil des Red Dot Award: Communication Design und richtet sich an Nachwuchsdesigner (bis zwei Jahre nach Abschluss). Der mit 10.000 Euro dotierte Red Dot: Junior Prize geht an die beste Arbeit.

Evaluierung

Die zum Red Dot Award: Communication Design eingereichten Arbeiten und Projekte werden von der Red Dot-Jury bewertet. Dem Leitmotiv „In search of good design and creativity“ folgend, begutachten die internationalen Experten sämtliche Einreichungen live und vor Ort. Dabei stehen die Arbeiten nicht im direkten Vergleich zueinander und es erfolgt auch keine Vorauswahl. Jedes Projekt wird einzeln und individuell diskutiert und bewertet. Die wichtigsten Informationen zur Anmeldung und optimalen Präsentation Ihrer Arbeit während der Jurierung finden Sie in den „Guides to Success“.

Die Jurierung erfolgt unter Berücksichtigung festgelegter Beurteilungskriterien, die stets neuen Erkenntnissen über technische, gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Anforderungen angepasst werden. Diese Kriterien bilden den Orientierungsrahmen, der von den einzelnen Juroren individuell ausgefüllt wird. Dazu zählen beispielsweise Gestaltungsqualität und Ästhetik, um zu prüfen, ob ein eigenständiges, qualitatives Gestaltungskonzept erkennbar ist, 

die jeweilige Umsetzung sowie das gewählte Medium übereinstimmen. Auch die funktional-ästhetischen Gesichtspunkte der Arbeit, wie Originalität und Wiedererkennungswert, spielen eine Rolle.

Neben der eigenen Handschrift der Projekte achten die Juroren auch auf die Bereiche Klarheit und Emotion: Wird die Botschaft adäquat und zielgruppengerecht vermittelt? Berührt die Arbeit den Betrachter emotional und nachhaltig? Nicht zu vergessen Handwerk und je nach Art der Arbeit Haptik des jeweiligen Projekts: Wie ist es gestalterisch umgesetzt und ist die Materialwahl zweckerfüllend? Ausschließlich Projekte, die mit ihrer Gestaltungsqualität und kreativen Leistung überzeugen, werden mit dem Red Dot-Siegel prämiert. Die Preisträger profitieren von umfassenden Leistungen, die Teil des Winner Packages sind und unter anderem die Nutzung des Siegerlabels, die Präsentation im Jahrbuch und in der Siegerausstellung umfassen.