2003-04-0252
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Gira Türstationssäule

red dot: best of the best
Intelligent eingefügt oder Die Form der Integration. Werden wir in Zukunft im “Intelligent Home" leben? Einem Haus, dass sich selbst steuert und auch intelligent auf Veränderungen reagieren kann? Bereits in den späten 80er Jahren begannen Studien, die Voraussetzungen einer Vernetzung in der Haustechnologie zu erforschen. Viele Fragen tauchen seitdem immer wieder auf, etwa: Wo soll diese Intelligenz im Netz eigentlich lokalisiert sein oder wann sind diese Systeme intelligent zu nennen? Sogenannte “generische Systeme" thematisieren bereits die Vernetzung ganzer Wohnkomplexe und das japanische TRON-Projekt beschreibt mit viel Know-how die Inszenierung der gesamten Lebenswelt, von Häuserblocks bis hin zur Industrieanlage. Ein spannender Aspekt der Zukunft und ein Thema für Innovationen. Ein Beispiel für eine integrative Gestaltung als Wegweiser ist die 1,60 m hohe Gira Türstationssäule. Sie stellt Beleuchtung und Kommunikation bereit und ist Teil eines innovativen Konzepts, welches als systemische Verbindung von Technologie und Design fungieren kann. Allen Systemkomponenten gemeinsam ist dabei eine klare und konsequente Formensprache. Die Türstationssäule kann variabel mit Elementen aus einem bestehenden Schalterprogramm, wie Türlautsprecher, Info-Modul oder Farbkamera, ausgestattet werden. Integriert werden können auch ein Automatikschalter, der Lichtelemente in der Säule bei Bewegung automatisch ein- und wieder ausschaltet, oder ein Schlüsselschalter für das Toröffnen. Die Formensprache der aus hochwertigen Materialien gestalteten Kamera in der Türstation vermittelt technische Präzision. Anpassungsfähig schaltet sie von Tag- auf Nachtbetrieb um: vier unter der Kameraabdeckung angeordnete Leuchtdioden leuchten das Gesicht des Besuchers aus. Der Gestaltung der Gira Türstationssäule gelingt in ihrer klaren und sachlichen Formensprache ein Brückenschlag von Kommunikation und Integration.